So vergrößerst du wirkungsvoll und effektiv die Benefits in meinen Online-Yoga-Stunden, schulst deine tiefere Wahrnehmung, Zentrierung und Präsenz UND: Wie „korrigierst“ du dich selbst in den Haltungen?

Seit April 2020 biete ich meine Yoga-Kurse online an. Seitdem habe ich meine Inhalte noch stärker herausgearbeitet und für den Onlineunterricht optimiert. Von der für uns allen neuen Form der Yogakurse sind sowohl die Kursteilnehmenden als auch ich sehr begeistert und wir freuen uns auf unsere wöchentlichen Stunden. Wir profitieren von den Online-Vorteilen wie der Zeitersparnis durch die nicht mehr benötigte Anfahrt und der Möglichkeit, von überall aus teilnehmen zu können. Verstärkt habe ich in den Onlinekursen den Aufbau einer hohen meditativen Konzentration auf sich selbst, d. h. mehr Anleitung, mit einem achtsamen Fokus stärker bei dir selbst zu bleiben und dadurch tiefere Zentrierung und Präsenz zu fördern. Dies kann mit der Zeit für dich auch im Alltag zu tieferer inneren Ruhe und Wohlbefinden führen.

Beim Online-Yoga darfst du dir selbst einen guten Platz kreieren. Das Gute ist, du kannst selbst bestimmen, wo dieser Ort ist und wie du ihn gestaltest. Dieser kann sowohl drinnen als auch draußen z. B. am Balkon oder im Garten, sein. Wichtig ist hier neben deiner rutschfesten Matte eine stabile Internetverbindung und sicherzustellen, dass du mich gut hören kannst, um meinen Instruktionen und Impulsen folgen zu können. Mich dabei zu sehen ist am Anfang noch wichtig. Mit der Zeit wirst du immer weniger schauen müssen. Dadurch kannst du deinen Fokus noch mehr nach innen auf deinen Körper lenken, deine Wahrnehmung, Zentrierung und Präsenz schulen und wenn du möchtest, dich durch eine Bewegungsmeditation führen (lassen).

Online schaffen wir als Gruppe in den live-Stunden gemeinsam ein virtuelles und energetisches Feld, welches das Bewusstsein der Gesundheitsförderung, der Körperwahrnehmung, der Achtsamkeit, der tieferen Zentrierung und der Präsenz verstärkt.

In meinen Stunden gebe ich dir viele Ideen und Impulse an die Hand, die du für dich passend umsetzen kannst.

Deine Kamera und dein Ton sind während der Stunde aus. Nur meine Kamera und mein Ton sind an.

MINDSET

Körperbeherrschung

Die verbreitete Denk- und Herangehensweise im Bereich Bewegung, Sport und körperlicher Betätigung ist geprägt von der Körperbeherrschung (Kontrolle des Körpers) und dem Leistungsanspruch, d. h. dem mechanischen „Nach“machen und dem Ziel, das Maximale aus dem eigenen Körper herausholen wollen, der/die Beste sein und schließlich dem Gruppendruck. Man will mit anderen mithalten können und die eigenen Grenzen überschreiten, um sich so vermeintlich weiter zu optimieren. Es geht um das Funktionieren und auch darum, die Bewegungsausführung toll und perfekt auszusehen zu lassen, um z.B. an Wettbewerben und Shows teilzunehmen oder um den eigenen Ansprüchen zu genügen. Dieser Mindset hat im Bereich Wettbewerb und Show sowie im Leistungssport durchaus seine Berechtigung, da der Körper für die Sportausführung trainiert und kontrollierbar geschult wird. Ob dies der Gesundheit förderlich ist, dadurch Über-, Fehlbelastungen und Verletzungen entstehen, steht dabei nicht im Fokus und wird als Begleiterscheinung oft schlichtweg hingenommen.

Dieser Mindset hat auch zu dem verbreiteten Glaubenssatz in der Gesellschaft geführt, dass jedes Trainieren und Üben, das diesen Leistungsanspruch nicht unterliegt, auch nicht effektiv und erfolgreich ist und nur so der sog. „innere Schweinehund“ überwunden werden kann.

Sich effektiv / nachhaltig Gutes tun

Um den Körper nachhaltig in seiner Gesundheit, mit tieferer inneren Kraft und Geschmeidigkeit zu fördern, Körperkompetenz zu schulen und um in eine tiefere Verbundenheit mit dir selbst zu kommen ist ein neuer MINDSET und eine neue Herangehensweise aussichtsreicher und effizienter.

Diesen erreichst du, indem du dich wohlwollend deinem Körper und Geist zuwendest, deinen Blick nach innen lenkst und dich auf dem Weg durch Eigenwahrnehmung kennenlernst. Um dann aus deiner Wahrnehmung heraus in dir intensive, herausfordernde, ebenso entspannende und innere Ruhe fördernde Impulse bewusst zu setzen.

Eine wertvolle Übung um deine Körperwahrnehmung zu schulen ist der Body-Scan. Näheres dazu findest du in meinem Blog-Eintrag: Dein sechster Sinn, die Körperwahrnehmung.

Der Body-Scan schult Deine innere Wahrnehmung, Zentrierung und du kannst damit deine Präsenz fördern. Auch bleibt dadurch während deiner Yoga-Stunde dein innerer Fokus stärker erhalten.

Es ist immer auch wieder lohnend, deine mentale Haltung (deine innere Stimme) während der Yoga Haltung wahrzunehmen. Zu reflektieren und dabei ehrlich mit dir selbst zu sein, ohne dich dabei auf- oder abzuwerten. Dabei kannst du dir selbst folgende Fragen stellen:

Was ist meine Motivation, um mehr oder auch weniger Kraft, Dehnung, eine tiefere Haltung zu aktivieren?

Möchte ich mehr tun, weil ich spüre, dass ich dazu bereit bin, körperlich und mental? – oder bin ich evtl. dabei, meine Grenzen zu überschreiten und ich handle aus einem Leistungsanspruch? Möchte ich weniger Aktivierung erzeugen, weil es anstrengend wird und ich gerade keine Lust mehr habe? Oder, weil ich müde bin oder mein Körper, Geist dies noch nicht zulässt und ich somit eine Überlastung produzieren würde?

Durch diese innere Wahrnehmung und innere Kommunikation kannst du dich unterstützen. Dadurch kannst du das fördern, was gerade nötig ist, um dir und deinem Körper gut zu tun. Mit der Zeit wird deine Wahrnehmung bestärkt und du spürst immer mehr, was du gerade brauchst, um mehr innere Kraft, Geschmeidigkeit und Flexibilität zu aktivieren. So erlangst du neue Erkenntnisse und erweiterst nach und nach die Wahrnehmung deines Körpers und Geistes.

In jeder Yogastunde kannst du dir andere individuelle Wahrnehmungspunkte setzen, um deine Körperkompetenz zu erweitern, sodass du mit Leichtigkeit die positiven Aspekte für dich förderst.

Ich mache die Yogabewegungen aktiv vor und leite dich gleichzeitig auch verbal mit leicht nachvollziehbaren Erklärungen an.

Immer wieder kommt die Sorge auf, dass ohne meine Anwesenheit im Raum bzw. ohne dass ich dich sehen kann, die Yogahaltung fehlerhalt durchgeführt wird. Viele äußern die Bedenken, dass es einer Korrektur von außen bedarf, um das Üben effektiv zu gestalten.

Wie oben erwähnt ist die Schulung der Körperwahrnehmung (Blick nach innen lenken und wahrnehmen) eine Grundlage, um eine tiefere Verbindung und Kompetenz im Körper und Geist zu fördern.

Auch sage ich in den Yogastunden immer wieder die wesentlichen Aspekte an, die für die gesundheitsförderliche Körperausrichtung entscheidend sind, z. B. wie die Gelenke im Lot auszurichten sind.

Jede Yogahaltung fördert auf der körperlichen Ebene Flexibilität und innere Kraft. Oft geht der Körper zunächst in eine Ausweichbewegung, um sich erst einmal vor z. B. einem zu starken Dehnimpuls zu schützen. Dies wahrzunehmen ist der erste Aspekt, den du wahrnehmen solltest. Der zweite Aspekt ist es, die ausweichenden Strukturen langsam in eine gesundheitsfördernde und tiefere Ausrichtung zu bewegen. Dies kann mit der Atmung und mit einer achtsamen inneren Haltung geschehen, da dadurch der Körper (und dein Geist) aus seiner Abwehrhaltung kommt.

Verbal gebe ich dir immer wieder Anleitungen, wie du mit deinen Gelenkstellungen mehr ins Lot kommst und somit in eine gesundheitsfördernde Ausrichtung gelangst. Zusätzlich gebe ich dir Anregungen, wie du Impulse zur Verbesserung der Balance der Muskel und Faszien Ketten über eine Verstärkung des Dehnimpulses oder zur Aktivierung der Tiefenmuskulatur über Kraftanreize setzt. Du gehst dabei immer nur so weit, wie es sich für dich gut anfühlt. Die Intensität zu spüren ist wünschenswert, Schmerzen solltest du keine provozieren.

Deswegen leite ich während der Stunde deinen Fokus immer wieder zu dir selbst, damit du wahrzunimmst, was der Impuls sofort bewirkt und gebe dir Hinweise, wie du die Yogahaltungen richtig ausführen kannst. Regelmäßig nenne ich dir auch Alternativen und Abwandlungen in den Bewegungen und Haltungen, sodass du dein Üben auf dich individuell anpassen kannst.

Am Ende der Stunde wirst du spüren, wie dein Körper nacharbeitet. Dass du dich einerseits belebt und energetisiert fühlst (z. B. in Form von Wärme oder einem Pulsieren), anderseits in tieferer Ruhe und Entspannung, dabei präsent bei dir und zentriert, bist. Du wirst spüren, dass dir die Yoga Haltungen immer „leichter“ fallen werden, du mehr Kraft und Geschmeidigkeit wahrnehmen kannst sowie, dass sich deine Körperwahrnehmung verbessert und sich die Verbindung zu dir selbst erhöht. Du wirst dich ausgeglichener fühlen und allmählich wahrnehmen, wie sich die positiven Effekte auch in deinem Alltag bemerkbar machen.

Mein Tipp für dich:

Wenn du die Grundlagen der Yoga Haltungen in aller Ausführlichkeit und in deinem Tempo sehr genau erlernen und intensivieren möchtest, empfehle ich dir unseren Yoga-Basis-Workshop. Zu finden unter Workshops hier auf meiner HP.

Vertraue der Weisheit Deines Körpers und sei es dir wert, Deinen Bedürfnissen nachzukommen, sie klar auszusprechen und umzusetzen. So schaffst du die Voraussetzung für körperliche und seelische Balance.